GAP-Deckung beim Leasing: Warum ist GAP sinnvoll?

Stellen Sie sich vor, Ihr geleastes Fahrzeug wird gestohlen. Ihre Versicherung erstattet Ihnen in diesem Fall den Wiederbeschaffungswert des Autos. Für die Höhe des Auszahlungsbetrages der Kaskoversicherung ist der geschätzte Fahrzeugwert am Tag des Schadeneintritts ausschlaggebend. Beträgt der Wiederbeschaffungswert beispielsweise 18.000 Euro, die Summe aller offenen Leasingraten jedoch noch 22.000 Euro, entsteht eine Differenz von 4.000 Euro. Haben Sie eine GAP-Deckung abgeschlossen, ist dieser Betrag abgesichert. Haben Sie keine GAP-Deckung gewählt, sind Sie selbst verpflichtet, die Restforderung aus dem Leasingvertrag zu begleichen. Aufgrund dieser Zahlungsverpflichtungen ist ein GAP-Schutz bei geleasten Fahrzeugen wichtiger als bei der Anschaffung von Privatfahrzeugen.

Besonders beim Leasen hochpreisiger Neuwagen wie Mittel- und Oberklassemodellen lohnt es sich, monatlich einen überschaubaren zusätzlichen Betrag für den GAP-Schutz aufzuwenden, um hohe Selbstkosten im Fall eines Diebstahls oder Totalschadens auszuschließen. Aber auch bei niedrigeren Kreditsummen erweist sich eine GAP-Deckung oftmals als sinnvoll. Denn mit der zusätzlichen Versicherung schützen Sie sich präventiv vor Zahlungsaufforderungen für eine hohe Summe und einer drohenden Gefahr von Liquiditätsengpässen.

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